Luxusimmobilie auf Mallorca: Das muss man beachten

Die Beliebtheit von Immobilien im Ausland wächst bereits seit einigen Jahrzehnten stetig an. Die Lieblingsinsel der Deutschen – Mallorca – genießt dabei eine besonders prominente Stellung. Dies lässt sich auch an den kontinuierlich steigenden Immobilienpreisen und der hohen Nachfrage auf der spanischen Insel feststellen.

Diejenigen, die Interesse an Luxusimmobilien auf Mallorca haben, sollten bei ihrer Suche idealerweise die Unterstützung eines kompetenten Maklers in Anspruch nehmen, der eine große Hilfe bei der Abwicklung des Vertrages und der Wahl des passenden Ortes bietet.

Worauf grundsätzlich zu achten ist, wenn eine Luxusimmobilie auf Mallorca ins Auge gefasst wird, erklärt der folgende Beitrag.

Der passende Ort für die Luxusimmobilie

Bei der Suche nach einer geeigneten Immobilie auf Mallorca spielt vor allem die richtige Region eine essentielle Rolle. Potentielle Käufer sollten dabei im ersten Schritt klären, wofür sie die Immobilie vorrangig nutzen möchten. Luxusimmobilien auf Mallorca eigenen sich sowohl dazu, sie als Rendite- und Anlageobjekt zu nutzen, als auch für die Eigennutzung oder eine dauerhafte Vermietung.

Daneben ist auch die Infrastruktur zu berücksichtigen, ebenso wie die Nähe zum Flughafen, dem Hafen oder Restaurants, Bars und Clubs. Palma, die Hauptstadt von Mallorca, erfüllt diese Ansprüche besonders gut. Dort sind sowohl Mehr- und Einfamilienhäuser als auch Apartmenthäuser zu finden.

Geht es um luxuriöse Immobilien auf Mallorca, stellt auch eine vornehme Stadtvilla eine tolle Wahl dar. Diejenigen, die das ursprüngliche Leben und viel Ruhe bevorzugen, sollten sich in den prägnanten Berglandschaft des Nordwestens der Insel umsehen. Der Südwesten wird dagegen eher von den Sonnenanbetern bevorzugt, da dort zahlreiche Sonnenstunden und konstant angenehme Temperaturen genossen werden können.

Wahre Highlights unter den Luxusimmobilien sind beispielsweise in Son Vida zu finden. Daneben gestalten sich auch die Orte Puerto Portals und Port Adriano überaus attraktiv.

Unterstützung durch einen Makler

Es ist empfehlenswert, die Dienste eines ortskundigen Maklers in Anspruch zu nehmen, der über gute Beziehungen und einen umfangreichen Erfahrungsschatz verfügt. Dieser stellt nicht nur eine große Hilfe bei der Objektauswahl dar, sondern ebenfalls bei der Vertragsabwicklung.

Sinnvoll ist es, einen Immobilienmakler zu wählen, der selbst auf Mallorca lebt und so die Entwicklungen der einzelnen Regionen beurteilen kann. Kompetente Makler sind in der Lage, mit nur einem Blick günstige und lukrative Objekte zu unterscheiden.

Diese Steuern sind zu bedenken

Wie bei jedem anderen Kauf einer Immobilie auch, fallen Gebühren und Steuern natürlich ebenfalls durch den Erwerb einer Luxusimmobilie auf Mallorca an. Weitestgehend entsprechen diese dem europäischen beziehungsweise dem deutschen Standard.

Käufer müssen so nicht nur die Kosten für die Steuer- und Rechtsberatung einkalkulieren, sondern zwischen 0,1 bis 0,2 Prozent des Gesamtpreises für die Eigentumsübertragung, die Erstellung des Kaufvertrages und den Grundbucheintrag aufbringen.

Weitere 0,1 bis 0,2 Prozent des Kaufpreises werden für die Dienstleistungen des Notars, welcher den Kaufvertrag beurkundet, fällig. In diesem Betrag sind die wichtigsten Abgaben und Steuern enthalten, die sich durch den Eintrag ins Grundbuch ergeben. Zu diesen zählen die Vermögenssteuer, die Vermögenszuwachssteuer, die jährliche Grundsteuer, die Einkommenssteuer und die Wertzuwachssteuer.

Daneben müssen an den Notar ebenfalls die Gebühren für die Müllentsorgung und das Wasser gezahlt werden. Jede Gemeinde setzt diese in der Regel individuell fest. Bei größeren Objekten betragen die Kosten pro Jahr rund 250 Euro, bei Wohnungen liegen sie zwischen 150 und 180 Euro im Jahr.

Gebäudereinigung auch mit Corona nicht wegzudenken

Corona und Kurzarbeit konnten der Gebäudereiniger Branche nicht anhaben, im Gegenteil, noch immer suchen diese Unternehmen händeringend qualifizierte Mitarbeiter. Wenn auch viele Betriebe eingeschränkt arbeiten, so werden die Räumlichkeiten, Fenster und Fassaden weiterhin Verschmutzungen ausgesetzt sein. Und somit ist ein regelmäßiges Saubermachen trotz Corona vonnöten und somit ist eine Gebäudereinigung auch mit Corona nicht wegzudenken. Die Aufgaben sind täglich angesagt und kaum ein Unternehmer kann es sich leisten, Schmutz und Unrat längere Zeit anzusammeln.

Gebäudereinigung in Arztpraxen und Impfzentren unerlässlich

Neben einwandfreier Hygiene ist in Impfzentren und Arztpraxen vor allem Sauberkeit das Wichtigste überhaupt. In Laboren und bei Ärzten ist eine regelmäßige Unterhaltsreinigung ein Muss, damit alles einwandfrei funktionieren kann. Neben der herkömmlichen Reinigung der Räumlichkeiten und Geräte, ist eine gleichzeitige Desinfektion notwendiger Instrumente und Gegenstände vor größter Wichtigkeit. Eine Reinigungsfirma für die Büroreinigung übernimmt dies meist.

Schmutz muss immer weg

Geht es um Gebäudereinigung in Arztpraxen, Büros und Geschäften, dann findet dort tagtäglich reger Publikumsverkehr statt. Eine große Anzahl von Menschen bedeutet zwangsläufig auch, dass eine riesige Anzahl von Bakterien das Büro und die Arztpraxis passieren. Daher ist es von größer Wichtigkeit, dass Büro und Arztpraxis gründlich und professionell gereinigt werden muss. Und das natürlich in regelmäßigen Abständen, in Arztpraxen und Laboreinrichtungen in der Regel tagtäglich.
Gründliche Reinigung und Hygiene sind unerlässlich, damit Krankheiten und Infektionen nicht übertragen werden können.
Daher ist es wichtig, solch spezielle Reinigungen einem Expertenteam der Gebäudereinigung zu übertragen.

Vorgehensweise

Arbeitsplatten, Tische, Waschbecken und medizinische Geräte, die in solchen Einrichtungen eingesetzt werden, sollten mindestens einmal pro Tag gründlich gereinigt und desinfiziert werden. Auch Untergründe und Böden sind normalerweise einmal täglich sauberzumachen. Waschbecken und WC-Einrichtungen sollten mehrmals täglich gereinigt werden. In Industrie Betrieben mindestens bei Schichtwechsel, bei Bedarf mehrmals täglich saubermachen.
Oberflächen sind gemäß vorgeschriebener Reihenfolge sauberzumachen, anschließend aufzuräumen und dann Bereiche mit hoher Anwendung vorschriftsmäßig zu behandeln.

Folgende Reihenfolge hat sich zumeist sehr gut bewährt

  • Boden reinigen
  • Desinfektion Boden
  • Schränke und Regale saubermachen
  • Beseitigung von Staub
  • Desinfektion von Sanitäranlagen
  • Desinfektion der Bodenbeläge
  • Waschen sämtlicher Glasflächen
  • Reinigung von Küche

Glasreinigung in Zeiten von Corona überaus wichtig

Ob Corona oder Produktion mit angezogener Handbremse, eine Reinigung von Fenstern, Glasflächen und Oberflächen ist immer vonnöten. Vor allem sind Glasflächen ein Staubfänger und sollten von Zeit zu Zeit einer gründlichen Glasreinigung unterzogen werden. Glasduschen von Kalk zu befreien und verschmutzte Fenster sorgen für kein gutes Erscheinungsbild der Firma.

Handwerksbetriebe setzen auch auf Gebäudereinigung

Vor allem Fachbetriebe des Handwerks setzen auf Gebäudereinigung um für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen. Die Auftragsbücher sind voll und kaum ein Unternehmen kann es sich leisten, mit eigenem Personal eine aufwendige Reinigung in den Geschäftsräumen durchzuführen.
Auch fehlt es in der Regel an geeigneten Geräten und Maschinen sowie professioneller Erfahrung was eine fachkundige Reinigung betrifft.

Fazit

Corona hin und her, wer Wert auf Sauberkeit in seinem Geschäft, seinem Unternehmen legt, der übergibt Reinigungen an die Gebäudereinigung. Diese Dienstleister verfügen über die nötigen Maschinen auch lange Erfahrung was professionelle Reinigung angeht. Was die Preise betrifft, hier ist es zumeist üblich, vorab einen Pauschalpreis zu vereinbaren. Schützt vor unangenehmen Überraschungen und überteuerten Preisen. Seriöse Gebäudereiniger reinigen gründlich und sorgen für einwandfreie Hygiene, und das zu einem fairen Preis.

Schlüssel nachmachen – ohne Probleme möglich?

Ein Windzug reicht schon aus und man steht vor der verschlossenen Haus- oder Wohnungstür. Oder man hat den Schlüssel verloren, er ist abgebrochen oder das Türschloss weißt einen Defekt auf. Gründe kann es viele geben, warum man vor einer geschlossenen Tür stehen kann. In solchen Fällen kann man sich dann rund um die Uhr an den Schlüsseldienst wenden. Zu den Leistungen von einem Schlüsseldienst gehört nämlich meist auch ein Notdienst. Neben der Öffnung von Haus- und Wohnungstüren, öffnet ein Schlüsseldienst auf Wunsch auch Tresortüren und Autotüren, sollte man hier ebenfalls ein Problem mit einem Schloss haben.

Weitere Leistungen vom Schlüsseldienst

Zum Leistungsbild von einem Schlüsseldienst gehört noch die Reparatur, Wartung und Montage von Schließtechnik. Das kann ein einfaches Türschloss sein, aber auch eine umfangreiche Schließanlage oder aber auch Sicherheitsschlösser. Gerade wenn es sich um umfangreiche Schließanlagen es sich handelt oder wenn es um den Einbruchschutz geht, übernimmt hier der Schlüsseldienst die Beratung, Planung und auch die Montage der Technik.

Kann man jeden Schlüssel nachmachen

Wie zu Beginn vom Artikel erwähnt, gehört zu den Leistungen auch das Nachmachen von Schlüsseln. Doch gerade im Zusammenhang mit dem Nachmachen von Schlüsseln, muss man auch aufpassen. Grundsätzlich kann man nahezu jeden Schlüssel nachmachen. Doch es gibt auch Ausnahmen, wo ein einfaches Nachmachen vom Schlüsseln nicht möglich ist. Das kann der Fall sein, wenn es sich zum Beispiel um ein Sicherheitsschloss es sich handelt. Auch das Nachmachen von einem Schlüssel einer Schließanlage, ist nicht so einfach möglich. So braucht hier in einem solchen Fall der Schlüsseldienst zum Beispiel einen Sicherungsschein vom Eigentümer, der ein Nachmachen vom Schlüssel erlaubt. Ohne eine solche Berechtigung als Nachweis, wird kein seriöser Schlüsseldienst ein Nachmachen von einem Schlüssel für eine Tür erlauben. Und je nachdem um was für eine Schließanlage es sich handelt, kann ein Nachmachen vom Schlüssel durch den Schlüsseldienst auch nur mittels einem Schlüsselrohling möglich sein. Wie man anhand von diesen Ausführungen erkennen kann, ob es hier immer auf die Art vom Schloss an, ob ein Nachmachen vom Schlüssel durch den Schlüsseldienst möglich ist oder nicht. Näheres erfährt man auf der Seite vom Schlüsseldienst Karlsruhe.

Gibt es Merkmale für einen seriösen Schlüsseldienst

Anhand von zahlreichen Merkmalen kann man einen seriösen Schlüsseldienst erkennen. Zum einen anhand von Nachweisen, die man zum Beispiel auf der Internetseite von einem Schlüsseldienst finden kann. Nachweise können hier Zertifizierungen von Herstellern von Schließ- und Sicherheitstechnik sein. Einen guten Schlüsseldienst kann man aber auch anhand von nachvollziehbaren Daten erkennen. So zum Beispiel zum tatsächlichen Firmensitz, zu Nachweisen über die Gewerbe- und Finanzbehörde wo der Schlüsseldienst gemeldet ist und auch anhand von klaren und transparenten Kosten. So sollte man als Kunde gerade bei einer Türöffnung schon vor der Leistung wissen, mit was für Kosten man hier rechnen muss. Kundenbewertungen im Internet oder die Nennung von Referenzen, runden die Merkmale von einem seriösen Schlüsseldienst ab.

Fazit

Umfangreiche Leistungen gehören zum Angebot von einem Schlüsseldienst. Eine der Leistungen ist das Nachmachen von Schlüsseln. Je nach Türschloss ist ein Nachmachen von einem Türschlüssel kein Problem für einen Schlüsseldienst. Je nach Türschloss kann aber auch die Freigabe vom Eigentümer und die Vorlage von einem Schlüsselrohling erforderlich sein. Hier sollte man sich von seinem Schlüsseldienst zu den Möglichkeiten beraten lassen.

Immobilienkauf: Wer bezahlt den Makler?

Diejenigen, die eine Immobilie kaufen oder verkaufen möchten und dafür einen Makler beauftragen, müssen die anfallenden Kosten, die für seine Dienste fällig werden, zumindest zur Hälfte übernehmen.

Im Herbst des Jahres 2019 wurde durch das Bundeskabinett der „Gesetzentwurf über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“ beschlossen.

Wie sich die aktuellen als auch die neuen Regeln gestalten und welche Besonderheiten es bei der Zahlung der Maklerprovision gibt, erklärt der folgende Beitrag.

 

Verteilung der Maklerkosten

Grundsätzlich wird in den neuen Regelungen festgehalten, dass Maklerverträge, die sich auf Einfamilienhäuser und Wohnungen beziehen, stets nur in Textform, beispielsweise in Form einer E-Mail, wirksam sind. Damit ist eine mündliche Absprache mit Handschlag nicht mehr ausreichend.

Wenn der Makler durch zwei separate Maklerverträge sowohl für den Verkäufer als auch für den Käufer der Immobilie agiert, muss dieser seine Courtage zu gleichen Anteilen von beiden Seiten verlangen.

Wurde der Makler allerdings nur auf Wunsch einer der beteiligten Parteien eingeschaltet, so ist diese auch in der Pflicht, seine Vergütung zu bezahlen. Werden Vereinbarungen getroffen, die besagen, dass die Kosten an die jeweils andere Partei weitergegeben werden, sind diese nur gültig, wenn die Kosten, die weitergereicht werden, maximal die Hälfte der Courtage, die insgesamt zu zahlen ist, betragen.

Wird der Maklervertrag nur mit dem Verkäufer geschlossen, ist der Käufer dazu berechtigt, von dem Verkäufer einen Beleg über die Provisionszahlung anzufordern, bevor dieser die gleiche Summe an den Makler zahlt.

Wenn also ein Makler für den Kauf oder den Verkauf einer Immobilie beauftragt wird, muss der Auftraggeber die anfallenden Kosten zu mindestens der Hälfte übernehmen. Der Bundestag hat diesen Gesetzesentwurf im Mai 2020 verabschiedet. In Kraft tritt das Gesetz nach einer sechs monatigen Übergangszeit am 23.12.2020. Ausgenommen sind von den Regelungen Grundstücke ohne Bebauung, die nicht zur Wohnbebauung dienen, Gewerbeimmobilien und Wohnobjekte mit zwei oder mehr Wohneinheiten.

Außerdem lassen sich nicht nur die Maklerkosten absetzen.

 

Die Regelungen in den verschiedenen Bundesländern

Auch heute ist es bereits in einigen Bundesländern bereits so, dass die Maklerprovision zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt wird. Dass die gesamten Kosten von der Käuferseite getragen werden, wird nur noch in Hessen, Hamburg, Bremen, Berlin und Brandenburg praktiziert.

Eine einheitliche gesetzliche Regelung darüber, wer die Kosten für den Makler bei dem Verkauf einer Immobilie übernimmt, gab es bisher nicht. Jedoch ist es in der Immobilienbranche üblich, eine Regelung weitestgehend in dem betreffenden Bundesland einheitlich anzuwenden. Durch das Wettbewerbsrecht kann die Maklercourtage allerdings im Grunde frei ausgehandelt werden.

Abhängig von dem jeweiligen Bundesland wird eine Aufteilung der Maklerprovision zwischen Verkäufer und Käufer vorgenommen oder alleine durch den Käufer beglichen. Die Maklerprovision Bayern 2020 sieht beispielsweise vor, dass der Verkäufer 3,57 Prozent und der Käufer ebenfalls 3,57 Prozent des Kaufpreises trägt.

 

Die Höhe der Maklerprovision in den Bundesländern

Die Maklerprovision liegt in der Bundesrepublik in einem Bereich zwischen drei und sieben Prozent. Zwischen den einzelnen Bundesländern unterscheidet sich der exakte Prozentsatz allerdings.

Die Höhe der Provision kann in Deutschland frei gewählt werden, gesetzliche Vorgaben dazu existieren nicht. Allerdings orientieren sich die Makler in der Praxis an den marktüblichen Regelungen.

Immobilien in Zeiten der Corona-Krise – Sinnvolle Kapitalanlage oder riskantes Geschäft?

Immobilien in Zeiten der Corona-Krise – Sinnvolle Kapitalanlage oder riskantes Geschäft?

Egal ob der lokale Einzelhandel, die Hotellerie oder große Aktiengesellschaften – die Coronavirus-Pandemie bringt große Auswirkungen auf beinahe jeden Wirtschaftszweig mit sich. Auch der Immobilienmarkt ist auf vielfältige Weise von der aktuellen Entwicklung betroffen. Dieser Artikel gibt daher einen Überblick über die momentane Situation sowie mögliche Szenarien für die Zukunft von Wohn- und Gewerbeimmobilien.

Corona-Hilfspaket der Bundesregierung soll Mieter entlasten

Ladenlokale werden geschlossen, die Umstellung auf Kurzarbeit verringert die Einkommen und die Tourismusbranche wird für einen längeren Zeitraum vollständig lahmgelegt. Diese Faktoren haben nicht nur große Auswirkungen auf private Haushalte und Arbeitgeber, auch die Immobilienwelt wurde innerhalb kürzester Zeit regelrecht auf den Kopf gestellt.

Um die durch die Corona-Krise entstandenen Mietausfälle und Liquiditätsengpässe aufzufangen, hat die Bundesregierung als ersten Schritt ein Hilfspaket zum 30. Juni 2020 angekündigt, welches einem Großteil der Mieter von Wohn- und Gewerbeimmobilien zugute kommt. Enthalten sind beispielsweise ein Kündigungsschutz sowie ein Recht auf Zahlungsaufschub, sofern die ausbleibende Zahlung der Miete eindeutig auf die vorherrschende Krisensituation zurückgeführt werden kann. Um den möglichen Schaden, der dadurch für den Vermieter entsteht, zu minimieren, müssen die ausbleibenden Mietleistungen innerhalb von zwei Jahren nachgezahlt werden. Durch das Aufschieben wird außerdem ein Zinsbetrag von bis zu vier Prozent der Warmmiete fällig.

Leichte Rückgänge der Preise von Gewerbeimmobilien werden erwartet

Mit Ausnahme von Lebensmittelgeschäften stehen aktuell viele Eigentümer von Gewerbeimmobilien aller Art vor großen Herausforderungen. Aufgrund der gesetzlichen Vorschriften können beispielsweise Restaurants und Cafés nur unter bestimmten Bedingungen geöffnet werden, Hotelanlagen stehen sogar komplett leer. Auch der Einzelhandel, beispielsweise in der Modebranche, spürt vermehrt die Folgen der weltweiten Entwicklung. Während sich einige lokale Unternehmen mit starker Stammkundschaft noch durch das Umstellen auf Online-Versandhandel über Wasser halten können, melden zahlreiche mittelständische Betriebe ohne Chance auf Mikrokredite inzwischen Insolvenz an.

Aller Wahrscheinlichkeit nach bedeutet die Corona-Pandemie das Ende des Höhenfluges des deutschen Gewerbeimmobiliensektors, welcher vor rund zehn Jahren nach der überstandenen Wirtschaftskrise ins Rollen kam. Bereits in der ersten Märzhälfte diesen Jahres ist das Transaktionsvolumen, welches sich zuvor auf einem Höchststand von 18,4 Milliarden Euro befand, deutlich zurückgegangen. In diesem Quartal erwarten Wirtschafts- und Immobilienexperten wenig überraschend ein Tief der Verkaufsprozesse. Auf dem Markt der Gewerbeimmobilien wird daher nach langer Zeit wieder einmal mit einer Stagnation oder sogar leichten Rückgängen der Kaufpreise gerechnet.

Eigentümer und Vermieter von Ferienwohnungen erleben große Verluste

Entspannte Sommerurlaube sind unter den aktuellen Bedingungen der Corona-Krise undenkbar geworden. Neben der Hotellerie, Reiseunternehmen sowie der Gastronomie sind auch die Besitzer und Vermieter von Ferienwohnungen in beliebten Urlaubsdomizilen die großen Verlierer dieser Entwicklung. Der kommende Sommer, welcher in vielen Urlaubsgebieten normalerweise eine Hochsaison mit vielen Einnahmen ist, droht aufgrund der aktuellen Lage komplett wegzufallen. Die laufenden Kosten für die Instandhaltung von Ferienwohnungen bleiben den Besitzern jedoch erhalten, was zu großen finanziellen Problemen führen kann – auch weil die Einnahmen in der Urlaubssaison oft bereits einkalkuliert wurden. An das Erwerben einer Ferienimmobilie denkt zurzeit kaum jemand, weshalb sich auch ein Verkauf der Urlaubswohnung zurzeit äußerst schwierig gestaltet.

Entwicklung des Wohnimmobilienmarktes nur schwer abzusehen

Im Gegensatz zu Aktien vieler Unternehmen sind Wohnungen und Häuser für Privateigentümer trotz der Corona-Krise eine vielversprechende Geldanlage mit einem unverändert hohen Wert. Dennoch stellen ausbleibende Gehälter oder eine plötzlich auftretende Arbeitslosigkeit Probleme für viele Besitzer von Wohnimmobilien dar. Um weiterhin finanziell handlungsfähig zu sein, sehen sich viele Privateigentümer gezwungen, ihre Immobilie zu verkaufen oder eine Ferienimmobilie zur Vermietung freizugeben. Im Zuge der sinkenden Nachfrage und dem damit zusammenhängenden Rückgang der Miet- und Kaufpreise ist dies jedoch keine einfache Aufgabe, schließlich will niemand sein Objekt unter Wert verkaufen. Helfen kann dabei ein guter Makler wie etwa Kozlowski Immobilien Weinstraße Auch Investoren halten sich vermehrt zurück, da die zurzeit noch unabsehbare Entwicklung auf dem Wohnimmobilienmarkt ein zu unwägbares Risiko darstellt.

Auch die Preisentwicklung bei Eigenheimen könnte sich durch die Corona-Pandemie nachhaltig verändern. So geht beispielsweise aus einer Umfrage der Immobilien-Beratungsgesellschaft Ernst & Young hervor, dass rund ein Viertel der 300 befragten Investoren leicht sinkende Preise für Eigenheime erwarten. Neun Prozent von ihnen gehen sogar noch einen Schritt weiter, sie gehen von stark fallenden Preisen für zukünftige Verkäufe von Wohnimmobilien aus.

Wer aus Gründen der Verunsicherung oder Veränderungen im Job über einen Verkauf der eigenen Wohnimmobilie nachdenkt, sollte die durch die aktuelle Krisensituation gewonnene Zeit damit nutzen, genau über das Vorhaben nachzudenken und wichtige Vorkehrungen zu treffen. Das Zusammenstellen von notwendigen Unterlagen zur Immobilie oder das Konsultieren eines Experten für Wertschätzung und Wohnungsankauf sind zum Beispiel Dinge, die im Vorfeld eines seriösen Immobilienverkaufes stattfinden müssen.

Fazit: Zuverlässige Prognosen zum Immobilienmarkt sind beinahe unmöglich

Eine eindeutige Prognose im Bezug auf die Entwicklung des Immobilienmarktes ist deshalb schwierig, weil die Ausbreitung des Virus und die damit zusammenhängenden politischen Entscheidungen zurzeit noch nicht abgesehen werden können. So ist die Zukunft im Bereich der gewerblich genutzten Immobilien in erster Linie davon abhängig, wann die aktuellen Reise- und Ausgangsbeschränkungen gelockert werden. Kurz- bis mittelfristig werden viele Investoren im Immobilienbereich deutlich vorsichtiger agieren, was dem in den letzten Jahren entstandenen Immobilien-Hype sicherlich entgegenwirkt. Ob die Corona-Krise der Startpunkt eines dauerhaften drastischen Abwärtstrends mit fallenden Preisen und sinkenden Verkäufen ist, bleibt jedoch abzuwarten.

Der Hausbau – Darauf ist zu Achten

Der Bau der eigenen vier Wände ist mit aufwendigen Planungsarbeiten verbunden. Begonnen beim Bauplatz über die Finanzierung, der Bauplanung, Bauantrag bis hin zu der richtigen Absicherung während und nach der Bauphase müssen einige Faktoren beachtet werden. Worauf es dabei genau ankommt und welche Fallen lauern können, verraten wir.

Worauf ist beim Hausbau zu achten und welche Fallen lauern können

Sich dauerhaft eine Mietswohnung leisten zu können, ist schon lange nicht mehr so günstig wie gedacht. Stetig steigt der Mietpegel und damit zahlt jeder Mieter im Laufe seines Lebens ein ganzes Haus ab – Nur leider nicht sein eigenes. Gerade jetzt in der Niedrigzinsphase spricht damit vieles für den Bau der eigenen vier Wände. Damit der Hausbau richtig funktioniert, gilt es einige Faktoren zu beachten.

Idee und Baugrundstück

Am Anfang steht die Idee sich ein eigenes Heim zu leisten. Bis zum fertigen Haus ist es ein weiter Weg, der nicht überstürzt angegangen werden sollte. Schon vor der genauen Planung sollten Sie sich ihre Wünsche und Vorstellungen am besten schriftlich festhalten. Während der Bauphase folgen wahrscheinlich viele Abstriche, aber einige der Wünsche lassen sich auch sehr gut umsetzen.

Der Haustyp

Hier ist der persönliche Geschmack des Einzelnen gefragt. Ob ein Fertighaus, Holzhaus, Mehrfamilienhaus, Einfamilienhaus, Luxusvilla oder Bungalow – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Aber auch hier lauern einige Fallen. Bevor Sie sich für eine Bauart entscheiden sollten Sie sich vorab informieren was bei Ihnen im Baugebiet erlaubt ist, wie viel Wohnfläche Sie brauchen und welcher Haustyp den eigenen Vorstellungen entspricht.

Der richtige Baupartner

Bei der Auswahl der Baupartner lauern die allermeisten Fallen. Laut Statistik entscheiden sich die meisten Bauherren für einen Bauträger. Dieser liefert den Bauherren ein Schlüsselfertiges Haus. Hierbei sollten Sie oben drein einen Bauprüfer engagieren, der mögliche Mängel während der Bauphase entdeckt und diese sofort reklamieren kann. Damit mit Sie sich nicht für die falschen Baupartner entscheiden, sehen Sie sich im Internet nach den Referenzen und Erfahrungen um und fragen zudem im Bekanntenkreis nach Empfehlungen.

Die Bauplanung

Zur Bauplanung zählen unter anderem die Vorplanung, Entwurfsplanung, Berechnungen und vieles mehr. Als Laie ist man damit oftmals überfordert. Holen Sie sich hier spezielle Hilfe wie einen Architekten, der mit Ihnen alle bespricht. Am Ende der Planungsphase sollten der genaue Bauablauf samt Baukosten, Eigenleistungen, Terminplanungen, Architektenhonorar und vieles mehr stehen. Hinterfragen Sie die Kostenaufstellung unbedingt – vor allem wenn es Ihnen zu günstig vorkommt.

Finanzen und Baufinanzierung

Die eigenen Finanzen spielen eine erhebliche Rolle für einen erfolgreichen Hausbau. Schon vor dem Kauf eines Grundstückes sollte das eigene Budget festgelegt werden. Wie viel Haus können Sie sich leisten? Wie viel monatliche Raten zur Darlehenstilgung können Sie sich maximal leisten? Sind nur zwei der wichtigen Fragen, die Sie sich zu Beginn stellen müssen. Teilen Sie sich von Anfang an das Budget für die wichtigsten Dinge ein und lassen Sie sich nicht auf jede Idee ein, damit das Geld nicht verbraucht ist, bevor das Haus fertiggestellt wird. Vergessen Sie dabei nicht die Kosten für den Außenbereich.
In den meisten Fällen benötigen Bauherren ein Darlehen um sich ein Eigenheim bauen zu können. Hierfür genügend Zeit einplanen um sich einige Angebote für ein Zinsgünstiges Darlehen einzuholen und einen zuverlässigen Finanzierungspartner suchen. Am besten einen erfahrenen Baufinanzierungsspezialisten suchen, um kein unseriöses Angebot einzuholen. Ein guter Baufinanzierungspartner wird Ihnen die Bauförderungen seitens des Staates oder Landesbanken mit in die Finanzierung mit einberechnen um ein sehr gutes und günstiges Angebot erstellen.

Die richtige Absicherung

Im Eifer des Gefechtes wird oft dieser Bereich vergessen. Auch während der Bauphase sollte das Haus bzw. der Rohbau mit einer Feuer-Versicherung abgesichert werden. Diese lässt sich nach erfolgreicher Fertigstellung in eine Wohngebäudeversicherung umwandeln. Zusätzlich empfiehlt sich der Abschluss einer Bauherrenhaftpflichtversicherung. Weitere eventuell notwenige Absicherungen sind zudem die Bauleistungsversicherung, Bauhelfer-Unfallversicherung und die Haftpflichtversicherung für unbebaute Gebäude. Hierzu einen zuverlässigen Versicherungsspezialisten kontaktieren, der Ihnen die notwendigen Absicherungen verständlich erklärt.

Kostenfaktor bei Hausbau – Wann wird was fällig?

Mit dem Abschluss eines Bauvertrages sollte ein genauer Zahlungsplan mit vereinbart werden. Denn die Kosten für den Hausbau sind ja nicht gerade gering.Die Überweisungen an den Bauträger oder sonstigen Baupartner sind für gewöhnlich an den Baufortschritt gebunden. Dies Bedeutet: Bezahlt wird erst dann, wenn der jeweilige Bauabschnitt fertiggestellt und abgenommen wurde. Hier unbedingt darauf achten, dass alles Quittiert und Abgenommen wird. Hierzu eine Checkliste führen und die Dokumente aufheben.

Tipps zur Immobilienfinanzierung

Die Finanzierung von Immobilien birgt viele Herausforderungen, angefangen von der Finanzierung bis hin zum Kauf oder der Modernisierung und der Absicherung.
Wer einen Kredit für die Immobilienfinanzierung abschließt, muss Entscheidungen bezüglich der Details der Verträge treffen. Dies ist zuerst gar nicht so einfach, wenn sich der künftige Hauseigentümer mit den Feinheiten nicht auskennt.

Im Mittelpunkt der Immobilienfinanzierung steht in jedem Fall der Kredit, mit dem der Hauseigentümer den Hauskauf finanziell realisiert. Jedoch existiert eine Vielzahl verschiedener Kreditarten, aus denen der Kunde wählen kann.
Beim Kauf der Immobilie steht in erster Linie der Preis des Objektes im Vordergrund. Hierbei kommen jedoch weitere Kosten auf den Eigentümer zu, die er auf jeden Fall einplanen muss.

Zuerst sollte der künftige Hauseigentümer das Eigenkapital prüfen. 10 bis 20 Prozent des Kaufpreises zuzüglich der die Erwerbsnebenkosten für die Grunderwerbssteuer, den Notar und den Grundbucheintrag sollte einkalkuliert werden. Je mehr Eigenkapital vorhanden ist, desto besser ist es, denn die Zinsen werden in diesem Falle niedriger. Ohne eigenes Kapital kommen Hauseigentümer nur aus, wenn das Einkommen gut und auch stabil ist. Experten für Immobilienfinanzierung sagen, dass die Erwerbsnebenkosten in keinem Fall durch einen separaten Kredit finanziert werden sollten.

Die Erwerbsnebenkosten

Die Erwerbsnebenkosten sollten in keinem Fall unterschätzt werden. 4,5 Prozent für die Grunderwerbssteuer werden zumeist fällig und 1,7 Prozent sollten für den Notar sowie den Grundbucheintrag einkalkuliert werden. In einigen Bundesländern liegt die Grunderwerbssteuer auch höher. Wenn die Hauseigentümer für ihr neues Zuhause einen Makler gefunden haben, muss außerdem die ortsübliche Provision einschließlich der Mehrwertsteuer aufgebracht werden. Die Maklercourtage kann in Abhängigkeit von der Region bei 3,5 und 7 Prozent liegen.

Rücklagen bei einer Eigentumswohnung

Auch wenn eine eigene Wohnung gekauft wurde, wohnen die Eigentümer keinesfalls kostenlos. Kosten für die Müllentsorgung, Verwaltung und weitere Ausgaben fallen hierbei an. Die Eigentümer müssen außerdem Rücklagen für die Instandsetzungen bilden. Die Belastungen betragen im Monat etwa 3 bis 3,50 Euro je Quadratmeter für Neubauten sowie 3 bis 4 Euro je Quadratmeter bei den Altbauten.

Berechnung der Belastungen

Einschließlich der Nebenkosten sollte die Belastung pro Monat nicht bei mehr als 40 Prozent des Nettoeinkommens betragen. Hierbei werden das 13. und andere Monatsgehälter nicht mit berücksichtigt. Wenn zwei Einkommen bei den Eigentümern zur Verfügung stehen, sollte beachtet werden, dass ein Gehalt auch zeitweise wegfallen kann, wenn ein Elternteil wegen der Geburt eines Kindes zuhause bleibt.

Baukindergeld und sonstige Zuschüsse

Vor allem Familien sollten nachfragen, ob sie Anspruch auf eine öffentliche Förderung haben. In Großstädten wie Hamburg vergibt die Investitions- und Förderbank zum Beispiel ein „Familienstartdarlehen“. Hierbei handelt es sich um einen Kredit zu besonders günstigen Konditionen. Seit September 2018 können Familien und auch Alleinerziehende mit Kindern deutschlandweit das sogenannte Baukindergeld bei der Kommune beantragen, wenn das Jahreseinkommen einen bestimmten Geldbetrag nicht übersteigt. Welche Familien förderberechtigt sind, bekommen je Kind 12.000 Euro ausgezahlt in 10 Jahresraten zu je 1.200 Euro.

Wie die erste Wohnung finanzieren

In den eigenen vier Wänden wohnen, statt Miete zu zahlen: Davon träumen viele Deutsche. Aber nicht jeder fühlt sich zu seinem eigenen Haus hingezogen, viele wollen lieber eine Eigentumswohnung kaufen. Vor allem diejenigen, die stadtnah oder im Zentrum wohnen wollen, kaufen lieber eine Wohnung. Doch bevor man einzieht, muss man zunächst die richtige Immobilie finden und klären, wie man die Eigentumswohnung finanziert. Spezielle Baukreditrechner für Ihre Wohnung zeigen Ihnen schon jetzt, welche Bauinteressen Sie erwarten können. Bevor Sie jedoch endgültig zur Entscheidung über die Finanzierung Ihrer Wohnung kommen, sollten Sie zunächst wichtige Fragen zu den Kosten und Besonderheiten einer Eigentumswohnung beantworten. Eine erste Anlaufstelle ist www.wohnungskredit.net

Gelder & Fördermittel  ausschöpfen

Mit den Förderangeboten der staatlichen KfW-Bank können Sie möglicherweise viel mehr Geld für die Finanzierung Ihrer Eigentumswohnung sparen. So fördert die KfW z.B. altersgerechte Umbaumaßnahmen mit einem Investitionszuschuss oder unterstützt Sie finanziell beim Kauf Ihrer Eigentumswohnung mit dem KfW-Wohneigentumsprogramm.

Die KfW hat keine eigenen Bankfilialen. Stattdessen arbeitet sie mit Finanzierungspartnern in ganz Deutschland zusammen, die Sie über die KfW-Förderprogramme informieren und Ihnen bei der Antragstellung helfen. Informationen zu den einzelnen KfW-Produkten erhalten Sie bei den Kreditvermittlern Dr. Klein, Interhyp und Planethome sowie bei Banken, Sparkassen oder Versicherungen.

Nebenkosten nicht vergessen

Welche zusätzlichen Kosten müssen beim Kauf einer Wohnung berücksichtigt werden?

Neben dem reinen Kaufpreis und den Kreditkosten fallen beim Kauf einer eigenen Wohnung verschiedene Zusatzkosten an, die ebenfalls bei der Festlegung des finanziellen Rahmens berücksichtigt werden müssen:

Die Grunderwerbssteuer: Nach dem Grunderwerbssteuergesetz (GrEStG) ist der Staat am Immobilienerwerb beteiligt. Für Eigenheimkäufer wird eine entsprechende Grunderwerbsteuer fällig, die mit einer Produktmehrwertsteuer vergleichbar ist. Sie beträgt je nach Land in der Regel zwischen drei und sieben Prozent des Kaufpreises der Wohnung. Bei einer Wohnung mit einem Kaufpreis von 50.000 Euro bedeutet ein Steuersatz von fünf Prozent, dass noch 2.500 Euro Grunderwerbsteuer fällig sind.

Kommission oder Maklergebühr: Wurde eine Wohnung über einen Makler vermittelt, so erhebt dieser eine Provision von etwa drei bis sieben Prozent des Kaufpreises. Das seit 2015 geltende Käuferprinzip, nach dem der Kunde des Maklers diese Kosten zu tragen hat, gilt nur für Vermietung. Käufer können die Gebühren nicht umgehen.

Notar- und Grundbuchkosten: Verträge über den Kauf einer Wohnung müssen in Deutschland immer von einem Notar bearbeitet werden und sind mit einer Eintragung im Grundbuch verbunden. Der Notar klärt die Rechtslage und beurkundet den Kaufvertrag. Auch für den Grundbucheintrag fallen Gebühren an. Hierfür werden dem Käufer zwischen einem und 1,5 Prozent des Kaufpreises in Rechnung gestellt.

Das fachgerechte Bauverfahren bei der Verwendung einer Horizontalsperre / Horizontalabdichtung

Es gibt keine einfachen Antworten auf die Frage, wie das Fundament eines Hauses abgedichtet werden sollte. Wohnräume oder ausgebaute Keller mit Fitnessbereichen sollten gut isoliert sein. Feuchtes Gelände mit hohem Grundwasserstand, Staunässe, eindringendes Wasser infolge von Starkregen oder Überschwemmungen – das sind Faktoren, um sich verstärkt mit dem Abdichten der Bodenplatte zu beschäftigen.

Abdichtung eines Hauses

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, ein Haus abzudichten, zum Beispiel die „Weiße Wanne“ mit fast wasserundurchlässigem Beton, vertikale Abdichtungen oder Horizontalsperren, darunter auch Injektionsverfahren oder elektrophysikalische Entfeuchtungsverfahren.

Oft werden Horizontalsperren im Sockelmauerwerk angebracht, um das Haus vor aufsteigender Feuchtigkeit zu schützen. In Neubauten ist dies nach DIN vorgeschrieben, aber auch bei Altbauten werden sie oft nachträglich in die Mauern eingebracht.

Eine Horizontalsperre im Bodenfundament ist nicht so häufig anzutreffen.

Der Einsatz von Folie im Fundament

Kunststofffolie, oft auch PE-Folie genannt (PE steht für Polyethylen), kommt im Fundament normalerweise nicht als Horizontalsperre gegen Feuchtigkeit oder Kälte zum Einsatz, weil sie zu empfindlich ist und leicht reißt. PE-Folie wird dagegen im Aufbau des Fundaments eines Gebäudes als Trennschicht benutzt. Zum Beispiel verhindert Folie zwischen Kiesbett und Beton, dass sich Schotter und Beton vermischen, der Beton also in den Schotter „ausläuft“.

Manchmal wird unter der Bodenplatte zur Wärmedämmung auch noch eine Schicht aus Styropor-Dämmplatten verlegt, die sogenannten Perimeterdämmung. Dort dient Kunststofffolie als Schutzschicht unter und über dem Dämmbelag.

Kleinere Löcher oder Beschädigungen in den Folien sind zwar in beiden Einsatzbereichen kaum vermeidbar, behindern aber auch nicht ernsthaft ihre Funktion: Die Folie soll ja nicht gegen Kälte oder Feuchtigkeit dämmen, sondern die Styropor-Platten beziehungsweise den Beton schützen.

Wärmedämmung und Feuchtigkeitsabdichtung im Bodenfundament

Weil sie erheblich robuster sind, werden als Wärme und Feuchtigkeit dämmende Horizontalsperre im Bodenfundament meist Schweißbahnen oder mineralische Dichtschlämmen benutzt.

Die Abdichtung mit Sperrfolien wird manchmal gewählt, wenn darauf wiederum eine Dämmschicht verlegt und dann auf dieser der Estrich gegossen wird.

Wichtig ist in jedem Fall, dass die Abdichtungsbahnen von Bodenplatte und Mauern zusammengeführt werden. Auch hier sind Schweißbahnen gegenüber PE-Folien die bessere Wahl.

Frischbetonverbundfolien als Horizontalsperre

Einen Sonderfall bildet die Abdichtung im sogenannten Frischbetonverbund (FBV).

In schwierigen, zum Beispiel sumpfigen Lagen oder bei einer anspruchsvollen Nutzung des Kellers, beispielsweise zu Wohnzwecken, wird gegen eindringendes Wasser ein komplett dichtes Bodenfundament benötigt. Ein solches wasserundurchlässiges Fundament wird als geschlossene Wanne mit fast wasserundurchlässigem Beton (WU-Beton) konzipiert. Die Eigenschaft „fast“ deutet es an: Wenn alles korrekt geplant und ausgeführt wurde, sind keine zusätzlichen Abdichtungsmaßnahmen erforderlich. Aber eben das kann nicht hundertprozentig gewährleistet werden.

Selbst WU-Beton isoliert also nicht komplett sicher, weil es zum Beispiel winzige Risse geben kann. Deswegen wurde als zusätzliche Abdichtung die Frischbetonverbundabdichtung entwickelt. Beim FBV-System wird die frische WU-Betonkonstruktion mit mehrschichtigen, vlieskaschierten oder mit Klebschichten versehenen Kunststoffbahnen verbunden.

Beim FBV gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Verfahren: Bei dem ersten dringt der Frischbeton in eine mit Faservlies kaschierte Folie ein. Beim zweiten kommt es zu einem Adhäsionsverbund von beschichteter Kunststofffolie und Frischbeton.

FBV: DIN-Regeln beachten

Viele Bauexperten raten zur FBV-Abdichtung, eben weil es Restunsicherheiten bezüglich der Dichtigkeit von WU-Beton gibt.

Nur gibt es keine grundsätzliche Regelungen dazu, keine DIN, die FBV behandelt. Grundsätzlich ist die Abdichtung von Bauwerken über DIN 18195 und die 2017 neu herausgegebenen DIN 18531 bis 18535 geregelt. Die Abdichtung „erdberührender Bauteile“, wozu ja das Fundament gehört, ist in der DIN 18533 geregelt.

Weder die DIN 18195 noch die DIN 18533 behandeln den Frischbetonverbund.

Dies bedeutet für alle Beteiligten, dass sie sich dabei in einem „ungeordneten“ Raum befinden. Eine FBV-Abdichtung ist baurechtlich nicht normgerecht und damit eine nicht geregelte Sonderabdichtungsmaßnahme. Ihre Planung und Ausführung müssen gesondert vereinbart werden. Der Bauherr muss den Maßnahmen explizit zustimmen.

Fachberatung und fachgerechte Ausführung ein Muss

Wie jede Abdichtungsmaßnahme ist also auch die Horizontalsperre im Bodenfundament eine komplexe Aufgabe und sollte nur von Fachleuten geplant und durchgeführt werden. Unabdingbar ist aufgrund der Kosten und auch der enormen Auswirkungen von falschen Entscheidungen oder mangelhafter Ausführung eine fundierte fachliche Beratung, am besten durch Bauingenieure, Bauunternehmen oder Planungsbüros.

Quelle:  https://alfipa.de/

Geschliffener Gussasphalt

Was ist geschliffener Gussasphalt? Geschliffener Gussasphalt auch Bitu-Terazzo genannt ist ein Nutz-Estrich welcher fugenlos verlegt werden kann und sich somit besonders für den Einsatz in Badezimmern eignet sowie in Räumen, welche eine Fußbodenheizung verbaut haben. Aufgrund dessen das der Asphalt ein schlechter Wärmeleiter ist, kann dieser gut für eine Dämmung eingesetzt werden. Ebenso wird der Estrich oft als sehr angenehm und warm empfunden. Um Unebenheiten auszugleichen und die glatte Optik zu erreichen wird der Gussasphalt nochmals vor der Nutzung geschliffen. Aufgrund der dicke von 25 bis 33 Millimetern ist dieser oftmals in Altbausanierungen zu finden. Ebenso wird das Material aber auch im Straßenbau verwendet und ist somit häufig als Deckschicht auf Autobahnen zu finden. Der Gussasphalt existiert in verschiedenen Farbvarianten, aber die typischste aller Farben ist ein Anthrazit Ton. Bereits nach zwei bis drei Stunden besitzt das Material seine endgültige Festigkeit und kann dann mit anderen Belägen veredelt oder weiterbearbeitet werden. Da geschliffener Gussasphaltestrich vielen nicht bekannt ist, haben wir hier die Vor- und Nachteile zusammengefasst.

Vor und Nachteile des Materials

Das Material hat einige Eigenschaften, welche von Vorteil sind. Beispielsweise ist er gieß-, sowie streichbar in heißem Zustand. Ebenso ist eine fugenlose Verlegung auf großen Flächen möglich. Der geschliffene Gussasphalt ist feuchtigkeitsunempfindlich aufgrund der Zusammensetzung, welche keine Hohlräume zulässt. Zusätzlich ist er schwer entflammbar, elastisch und benötigt nur eine kurze Einbauzeit. Gegenüber dem Beton- oder Estrich-Boden besitzt das Material ein niedrigeres Gewicht. Wenn ein Gussasphalt auf die sogenannte Terrazzo-Optik geschliffen wird, so hat die Oberfläche besondere Eigenschaften. Die Oberfläche ist besonders Pflege freundlich, robust und eine Langlebigkeit wird gewährleistet. Aufgrund dessen dass, das Material die schwankenden Temperaturen und damit die entstehenden Spannungen absorbieren kann und eine gewisse Elastizität besitzt kann der Gussasphalt auch mit besonders schweren Fahrzeugen befahren werden. Dennoch besitzt das Material wie alles andere natürlich auch Nachteile. Einer der Nachteile ist, es besitzt eine geringere Wärmeleitzahl als ein Calciumsulfat- oder ein Zementstrich. Ebenso benötigt man hohe Einbringtemperaturen und es ist nicht pump fähig, dies bedeutet einen aufwendigeren Transport sollte die Arbeit in höher gelegenen Stockwerken stattfinden. Ein weiterer Punkt, welcher für den Käufer besonders wichtig ist, ist der höhere Kostenfaktor gegenüber anderen Estrich-Arten.

Die Kosten für Gussasphalt beziehen sich jeweils auf verschiedene Faktoren und können somit unterschiedlich sein. Der Preis setzt sich aus Aufbauhöhe, Größe,Rezeptur und dessen zusammen, ob eine Fußbodenheizung mit inbegriffen ist oder nicht. Beispielsweise bezahlt der Kunde für den Boden-Typ Bituterrazzo mit der Bodenqualität UltraFloor und einem hohen Glanzgrad 100-160 € pro Quadratmeter. Für einen Boden mit der Bodenqualität SuperFloor und einem mittleren Glanzgrad hingegen zahlt der Kunde 85-145 € pro Quadratmeter.